Alle Fahrgäste sollen sicher, pünktlich und zufrieden an ihr Ziel kommen




Go-Ahead nimmt Stellung zu einem angeblichen Hausverbot für Fans des FC Augsburg - Im Sinne aller Fahrgäste ist ein Verhalten entsprechend den Beförderungsbedingungen in den Zügen von Go-Ahead Bayern unabdingbar

Kürzlich kam es in Würzburg bei einem Zug der Linie RE 80 zu einem Polizeieinsatz. Diese Zugfahrt wurde im Auftrag von Go-Ahead Bayern durch die Firma WFL durchgeführt; das gleiche Unternehmen hatte schon Anfang März einen Zug gefahren, in dem es zu erheblichen Beschädigungen durch Fans des FC Augsburg kam. Damals hatten sie überall im Zug Aufkleber des FCA angebracht, Wände beschmiert, Scheiben zertrümmert und viel Müll hinterlassen; deswegen mussten damals zwischen Würzburg und Treuchtlingen für eine Woche rund 20 Prozent der Züge ausfallen (https://www.go-ahead.bayern/news/re80-zugausfaelle-wegen-vandalismus-1001).

Am vergangenen Samstag (25.5.2024) bestieg nun eine größere Gruppe von ca. 50 Personen in FCA-Fanbekleidung in Würzburg-Süd den Zug in Richtung Treuchtlingen. Unmittelbar begannen Personen aus dieser Gruppe damit, im Zug Aufkleber des FC Augsburg anzubringen – sie zeigten so schon zu Beginn der Fahrt das gleiche Verhalten, wie es im März von einer optisch gleich auftretenden Gruppe ausgegangen war. Dieses Verhalten machte für das Zugpersonal deutlich, dass diese Fahrgastgruppe nicht in der Lage war, sich gemäß den Beförderungsbestimmungen zu verhalten und daher möglicherweise eine Gefahr für die Sicherheit anderer Fahrgäste und das Personal besteht. Um weiteren Sachschaden und möglicherweise wieder tagelange Zugausfälle zu vermeiden, wurde der Zug angehalten und die Polizei verständigt. Dieses Vorgehen ist bei Go-Ahead bei entsprechendem Verhalten von Fahrgästen Standard. Selbstverständlich befördert Go-Ahead alle Fahrgäste, die sich gemäß den Beförderungsbedingungen verhalten und dementsprechend gültige Fahrausweise haben, keine Sachbeschädigungen begehen, niemanden belästigen usw., um sie sicher, pünktlich und zufrieden an ihr Ziel zu bringen.

Go-Ahead entschuldigt sich bei allen unbeteiligten Fahrgästen, die dann leider auch nicht weiterfahren konnten.

In diesem Zusammenhang entstand der Eindruck, dass Go-Ahead ein generelles Hausverbot für alle Fans des FC Augsburg ausgesprochen hätte. Das ist aber nicht der Fall, hier handelt es sich um ein Missverständnis. Go-Ahead wird selbstverständlich weiterhin alle Fahrgäste (und natürlich auch die Fans des FC Augsburg), die sich gemäß den Beförderungsbedingungen verhalten, herzlich in ihren Zügen willkommen heißen. Aber in diesem Fall hat das Fahrpersonal bestimmte Fahrgäste richtigerweise aufgrund ihres Verhaltens von der Fahrt ausgeschlossen, was im Rahmen der Beförderungsbedingungen rechtlich möglich und bei Go-Ahead (wie bei allen anderen Unternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr) üblich ist.

Zu dem konkreten Vorgang ist Go-Ahead im konstruktiven Austausch mit dem Fanbeauftragten des FC Augsburg.




Kontakt

Go-Ahead Bayern GmbH

Winfried Karg, Pressesprecher (Ansprechpartner für Medienanfragen)